Neues von NFON: 3 Bedenken gegenüber Cloud-Services und 3 Argumente, warum diese unbegründet sind

Eine kürzlich von techconsult in Kooperation mit NFON durchgeführte Studie hat die schnell wachsende Nachfrage nach Cloud-Services bestätigt. Interessanterweise hat die Studie auch einige der größten Hürden ans Tageslicht gebracht, die Organisationen vom Wechsel zur Cloud bislang abhalten. Ein Ergebnis sticht besonders hervor: Mehr als 50 Prozent aller Organisationen mit über 1.000 Mitarbeitern äußern generelle Bedenken gegenüber der Cloud-Technologie. Gleichzeitig räumte fast jeder zweite Studienteilnehmer ein, dass diese Einschätzung eher auf Bauchgefühl und weniger auf Fakten beruhte.

Einschätzung der Cloud – Fakten oder Bauchgefühl?

Nur wenige Entwicklungen haben in den vergangenen Jahren die Welt der IT und Telekommunikation so sehr in Bewegung versetzt wie Cloud-Lösungen. Gartner geht davon aus, dass innerhalb der kommenden vier Jahre mehr als 1 Billion US-Dollar für den Übergang zur Cloud-Technologie ausgegeben wird. Dabei mag es gerade dieser Aspekt der Disruption sein, der einem Paradigmenwechsel gleicht und Unbehagen verursacht. Viele Unternehmen fühlen sich ganz einfach überfordert in Anbetracht der hohen Geschwindigkeit, mit der sich die Cloud-Technologie entwickelt.

Wir wollten es genauer wissen und haben die Wahrnehmung der Cloud-Technologie aus Sicht von Unternehmen unterschiedlicher Größen – vom Kleinbetrieb bis zum Großkonzern – und aus verschiedenen Branchen – einschließlich öffentlicher Institutionen – untersucht. Im Folgenden nehmen wir drei der am häufigsten genannten Bedenken unter die Lupe und machen den Fakten-Check um herauszufinden, wie berechtigt die kritische Einschätzung tatsächlich ist.

Bedenken Nr. 1: Unberechtigter Zugriff

Sobald Sie sich von Ihrem Inhouse-System verabschiedet haben und auf Cloud-Technologie setzen, wird Ihre neue Lösung von einem Cloud-Serviceanbieter betrieben – Sie können sie nicht mehr anfassen und noch nicht einmal mehr sehen! Wie stellen Sie also sicher, dass nur autorisierte Personen Zugriff erhalten? Die Antwort lautet: Darüber müssen Sie sich keine Gedanken mehr machen, weil sich Ihr Cloud-Anbieter darum kümmert.

Zugriffssicherheit wird zwischen autorisierten Nutzern und dem Cloud-Anbieter eingerichtet. Sie sorgt für die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards auf Enterprise-Niveau, unter anderem durch Methoden wie Authentifizierung, Profilerstellung von zugreifenden Geräten, Verschlüsselung, Protokollierung, Alarmierung und so weiter. Tatsächlich wäre die Einrichtung und das Management solcher Sicherheitsstandards, wie sie die meisten Cloud-Anbieter anwenden, eine unlösbare Aufgabe für kleinere und mittelständische Organisationen.

Bedenken Nr. 2: Datensicherheit

Wie sicher sind Ihre Daten, wenn diese beispielsweise zwischen Ihrem Smartphone und dem Cloud-Rechenzentrum Ihres Serviceanbieters ausgetauscht werden? Schlagzeilenträchtige Hacks wie vor einiger Zeit bei Dropbox helfen natürlich nicht gerade, dass Vertrauen in die Cloud in puncto Datensicherheit zu stärken. Andererseits haben sich Sicherheitsexperten den Dropbox-Fall einmal genauer angesehen und gehen davon aus, dass das Unternehmen für kurze Zeit die Umsetzung seiner Verschlüsselungsstandards aus den Augen verloren hat.

Verschlüsselung ist die allgemein anerkannte und bewährte Methode, um Risiken hinsichtlich der Datensicherheit zu minimieren. Anbieter von Cloud-Services verwenden von Vornherein integrierte Verschlüsselung, um sensible Daten, die in der Cloud gespeichert sind, vor nicht autorisiertem Zugang zu schützen. Sicherheitsverletzungen wie das Beispiel von Dropbox ergeben zwar plakative Schlagzeilen, sie sind jedoch eine seltene Ausnahme und gehören nicht zum Cloud-Alltag.

Bedenken Nr. 3: Ausfallsicherheit

Stromausfälle, Systemabstürze und Feuerschäden sind nur einige der Krisenszenarien, die Ihre IT- und Kommunikationssysteme zum Erliegen bringen können. Cloud-Serviceanbieter betreiben Hochleistungsrechenzentren mit mehrfachen Redundanzen hinsichtlich Software, Hardware und geographischer Instanzen. Selbst wenn es in Ihrem Bürogebäude einmal brennen sollte, sind die Daten Ihrer Organisation sicher und weiterhin verfügbar.

Doch nicht nur in Krisenszenarien, auch im ganz normalen Alltagsbetrieb schneiden Cloud-Lösungen in puncto Verfügbarkeit besser als als Inhouse-Systeme. Beispielsweise zeichnet CloudSquare die Verfügbarkeit der weltgrößten Cloud-Serviceanbieter in Echtzeit auf. Die Zahlen sprechen für sich – die Verfügbarkeitsraten der analysierten Services liegen stets zwischen 99,9 und 100,0 Prozent. Wir bei NFON geben Ihnen ebenfalls rund um die Uhr einen transparenten Überblick. Auf der Webseite NFON System Status können Sie jederzeit den Status unserer Systeme nachvollziehen. Wenn Sie sich für weitere Details zum Thema Verfügbarkeit interessieren, sollten Sie einen Blick auf unseren letzten Blog-Post werfen.

Angst vor Veränderung trifft auf Handlungsbedarf

Viele der Bedenken gegenüber der Cloud hängen mit einer generellen Digitalisierungsangst zusammen. Dennoch sollten Unternehmen und Organisationen aus ihrer Position des Abwartens aufbrechen, sich von ihren Altsystemen verabschieden und auf moderne Lösungen setzen, um den Anschluss an den Technologiewandel nicht zu verlieren. Der Handlungsbedarf wächst, da es immer weniger Fachexpertise gibt, mit denen sich Altsysteme am Leben halten lassen. Darüber hinaus werden althergebrachte Kommunikationsstandards wie ISDN schon bald in vielen Ländern Europas abgeschafft.

Cloud-Services sind längst keine Zukunftsmusik mehr und die Phase, in der so genannte “Early Adopter” damit experimentiert haben, ist längst vorbei. Cloud-Lösungen sind ausgereift und bieten zahlreiche Vorteile, unter anderem schnelle Installation, sofortige Skalierbarkeit, reibungsloser Betrieb ohne versteckte Kosten, effizienterer Einsatz von IT-Ressourcen, flexible Verträge und nutzungsbasierte Preisgestaltung – um nur einige zu nennen. Besonders Startup-Unternehmen begeistern sich für die Vorteile der Cloud, doch dazu mehr in unserem nächsten Blog-Post – sehen Sie bald wieder vorbei!

Fazit: Unser Bauchgefühl ist nicht immer ein guter Ratgeber. Cloud-Services sind ihren ersten Anfängen längst entwachsen. Unser Fakten-Check zeigt, dass viele Bedenken unberechtigt sind – wenngleich es nachvollziehbar ist, dass einige Organisationen mit dem Eiltempo überfordert sind, in dem sich Cloud-Technologien und Cloud-Kommunikation entwickeln. Deshalb raten wir Ihnen, mit einem zuverlässigen Cloud-Serviceanbieter zusammenzuarbeiten. Entwickeln Sie eine auf Ihre Organisation abgestimmte Strategie und meistern Sie den Übergang in die Cloud Schritt für Schritt.

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Quelle: NFON Blogeintrag vom 17.11.2016

Telefonieren mit der Cloud: So funktioniert die NFON Cloud-Telefonanlage

Keine Telefonanlage mehr im eigenen Haus. Nie wieder langfristige Telefonverträge. Und nur für Nebenstellen bezahlen, die Sie auch wirklich nutzen. Das ist die NFON Cloud-Telefonanlage. Und so einfach geht’s: Alles, was Sie brauchen, ist ein Internet-Anschluss. Schließen Sie ein NFON-zertifiziertes Telefon oder ein anderes Endgerät an und los geht’s. Im Handumdrehen stehen Ihnen über 150 Funktionen einer hochleistungsfähigen Telefonanlage zur Verfügung.

Sprache bleibt wichtig, während sich die digitale Kommunikation weiterentwickelt

Reden, zuhören, lachen, weinen, diskutieren, arbeiten – Telekommunikation verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Neue Kommunikationsmedien entwickeln sich rasant und wir haben versucht herauszufinden, wie sie unser Leben verändern. Während neue digitale Formen und Kanäle entstehen, behauptet sich Sprache sowohl im privaten als auch im Geschäftsbereich als beliebtes Medium, um in Verbindung zu bleiben.

Sprache als integraler Bestandteil eines allgegenwärtigen Kommunikationsmixes

Moderne Kommunikationsmittel haben die Welt revolutioniert. Unsere Kommunikation findet heute hauptsächlich über digitale Kanäle statt. Sogar die klassische Telefonie wurde größtenteils digitalisiert und läuft über die Cloud. Menschen und Unternehmen nutzen Sprache, Text und Bilder als Teil eines modernen Kommunikationsmixes, über den sie stets in Verbindung und online bleiben. Während viele Marktbeobachter die Zukunft der Sprache als Kommunikationsmedium kritisch beäugen, belehrt uns die Marktentwicklung eines Besseren.

Vom direkten Gespräch sind wir über das Telefon auf die Text-, Sprach-, Bild- und Videonachricht gekommen. Über soziale Netzwerke wird neben direkter Kommunikation die indirekte Kommunikation über Posts, Tags und das Hochladen von Fotos, Videos und anderen Dateien betrieben, meistens abgerundet mit GIFs und Emoticons.

In Anbetracht der steigenden Beliebtheit moderner digitaler Kommunikationskanäle gehen Technologie-Analysten davon aus, dass die Telefon-basierte Business-Kommunikation an Bedeutung verlieren wird. Gleichzeitig wissen wir aus den Verhaltenswissenschaften, dass akustische Sprache nach unserer Körpersprache die wichtigste Komponente unserer Kommunikation ist. Allein schon deshalb wird Sprache ein wichtiger Baustein unseres Kommunikationsmixes bleiben und so allgegenwärtig wie andere moderne digitale Kommunikationsmedien sein.

Sprachkommunikation ist schnell und interaktiv – und äußerst wirksam

Immer mehr Kritiker geben zu bedenken, dass digitale Kommunikation zu kurzlebigen und oberflächlichen Beziehungen und zu unkonzentrierten Gesprächen führt. Unser Sozialverhalten werde erheblich vom schnellen Griff zum Smartphone beeinflusst, wie zahlreiche Studien argumentieren. Und tatsächlich handelt es sich bei der Sprachkommunikation um das bevorzugte Medium im Geschäftsalltag, weil es schnell, direkt und interaktiv ist.

Während Textnachrichten und Social-Media-Meldungen komfortabler erscheinen, kommt dabei die wichtige Tonalität abhanden. Im Gegensatz dazu ist der klassische Telefonanruf per Definition interaktiv und transportiert Feinheiten in der Tonalität, die auf anderen digitalen Kanälen in der Regel verloren gehen. Nicht umsonst greifen Menschen zum Telefonhörer, wenn es um wichtige geschäftliche Entscheidungen oder die Lösung eines Konfliktes geht. Leider wählen noch immer viele Menschen E-Mail als Medium zur Konfliktlösung – obwohl es sich dabei eher um ein Mittel zur Konfliktvermeidung handelt.

Durch kurze, schnelle Wege und bei geringeren Kommunikationskosten lassen sich komplexere Business-Angelegenheiten und Konfliktsituationen leichter über das Telefon lösen. Viele Unternehmen haben ihre E-Mail-Kommunikation sogar komplett eingestellt, nachdem sie herausgefunden haben, dass diese bis zu 23 Prozent der Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter eingenommen und zudem in vielen Situationen keine Lösung einer geschäftlichen Angelegenheit wegen ihres Einbahnstraßen-Charakters herbeigeführt hatte. Wie bei anderen zeitversetzten Kommunikationsmedien bergen E-Mails den großen Nachteil, dass Kontext und Tonalität vom Empfänger schnell einmal missverstanden werden.

Im Gegensatz dazu ist Sprache ein interaktives Medium, das sich bestens für Gespräche und echte Live-Kommunikation eignet. Für die Arbeit im Team transferieren moderne Cloud-Kommunikationslösungen Meetings in den virtuellen Konferenzraum und verbessern die Teamarbeit – wir hatten in unserem Blog gerade erst darüber berichtet.

Die Zukunft der Sprache ist…Sprache!

In Anbetracht von über 200 Milliarden E-Mails und 60 Milliarden WhatsApp-Nachrichten, die täglich versendet werden, handelt es sich bei Sprache um mehr als nur eine nette Abwechslung. In der heutigen Kommunikationswelt mit ihrer Flut an Textnachrichten kann Sprache dank ihres interaktiven und unmittelbaren Charakters Situationen vorbeugen, in denen es wieder einmal zu endlos langen E-Mail-Ketten käme. Übrigens setzen sich zahlreiche Technologieanbieter mit neuen Anwendungsfeldern für das Medium Sprache auseinander. Zwar sind Siri von Apple und Google Now noch nicht in der breiten Masse angekommen, doch die weitere Verbesserung der Sprachsteuerung ist absehbar.

Dazu abschließend eine interessante Zahl für alle Skeptiker: Sprachbasierte Google-Suchanfragen haben allein im letzten Jahrzehnt um 3.400 Prozent zugenommen.

Fazit: Moderne Kommunikation führt Menschen in allen Lebenslagen zusammen. Die Digitalisierung der Telekommunikation hat die Intensität, mit der Menschen und Unternehmen miteinander kommunizieren, erhöht – wir sind rund um die Uhr miteinander verbunden. Sprache als Kommunikationsmittel hat trotz Social Media und Instant Messaging nichts von ihrem Glanz eingebüßt. Denn sie ist persönlich, direkt und vor allem in kritischen Situationen die wirksamste Art zu kommunizieren.

Quelle: NFON Blogeintrag vom 10.11.16

Cloud-Telefonie: Der beste Beweis, wie sich Innovation und Marktreife ideal ergänzen

Selbst altbekannte und etablierte Technologien sind hin und wieder für eine Überraschung gut. Telekommunikationsingenieure, die sich seit mehr als 20 Jahren mit ausgereiften und weitverbreiteten Telefonanlagen beschäftigen, schätzen, dass bei diesen Anlagen zu 95 Prozent alles nach Plan läuft – aber dann sind da diese fünf Prozent, bei denen etwas Unvorhersehbares eintritt.

Wir bei NFON stellen keine Telefonanlagen her – wir bieten einen Service an. Und bei Service handelt es sich um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Wir entwickeln neue Funktionen, hören unseren Kunden und Partner genau zu und reagieren natürlich auf unvorhersehbare Überraschungen, wenn sie auftreten. Dadurch wird unser Service immer besser und unser Knowhow wächst.

Cloud-Telefonie ist ein spannender Markt, allerdings handelt es sich dabei längst nicht mehr um ein Zukunftskonzept. Als ich mich 2009 entschlossen habe, für NFON als CTO tätig zu werden, hatten sich meine Kollegen bereits damit beschäftigt, unser Angebot weiter zu perfektionieren und den Markt der Business-Kommunikation weiter zu revolutionieren.


Warum Innovation für uns niemals aufhört

Wie eine gute Flasche Wein reift Cloud-Telefonie mit der Zeit und sie wird mit zunehmendem Alter immer besser. Dieser Entwicklung liegen Sorgfalt, Fleiß und Innovationen zugrunde. Im Gegensatz zu herkömmlichen Telefonanlagen stellen wir keine Technologie her, die dann ein statisches Eigenleben führt. Bei uns gibt es ständing neue Funktionen und Leistungsverbesserungen sowie vorausschauende Wartungsarbeiten, die Geschäftskunden ganz einfach von ihrem Cloud-Serviceanbieter erwarten.

NFON hat die Geburtsstunde der Cloud-Telefonie miterlebt und mitgestaltet – wir wissen, wovon wir reden. Seitdem haben wir vieles erreicht. Gleichzeitig haben wir uns mit vielen Herausforderungen beschäftigt, aus denen immer wieder neue Lösungen entstanden sind. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dies besser als andere Anbieter gemeistert haben.

Wir sind nicht perfekt, aber ich kenne keinen zweiten Anbieter, der über eine so umfangreiche Erfahrung echter Cloud-Telefonieanwendungen verfügt wie wir – und der gleichzeitig weiß, wie sie im Detail funktionieren.


Radikal neu – im positiven Sinne

Typischerweise begeistern sich vor allem die so genannten „Early Adopter“ für innovative Technologien und nehmen im Gegenzug für die vielen neuen Vorteile mögliche Lücken bewusst in Kauf. So würden wir unsere Kunden der allerersten Stunde charakterisieren. Doch mittlerweile setzten auch konservativ geprägte und risikobewusste Unternehmen sowie öffentliche Organisationen auf Cloud-Telefonie. Das sind Organisationen, für die Technologie so sicher und planbar wie möglich sein muss und bei der es keine Zwischenfälle geben sollte.

Es ist schon amüsant, dass sich Cloud-Telefonie mittlerweile an höheren Standards messen lassen muss als die herkömmliche Telekommunikation. Beispielsweise haben in Deutschland Ausfälle des öffentlichen Telefon- und Mobilfunknetzes hunderte bis tausende Kunden zum Teil für mehrere Tage und Wochen negativ beeinträchtigt. Obwohl diese niemandem gefällt, wird es akzeptiert – genauso wie eine schlechte Mobilfunkverbindung in Gegenden mit schwacher Netzabdeckung. Doch schon bei der geringsten Störung eines Cloud-Services – und sei es nur für fünf Minuten oder gar fünf Sekunden – ist die Aufregung groß und alteingesessene Telekommunikationsexperten sprechen von einer Katastrophe.

Cloud-Telefonie ist mittlerweile ausgereift und Kritiker, die daran zweifeln, verweise ich gerne auf unsere eher konservativ eingestellten Kunden. Die finden nämlich, dass oft viel Lärm um Nichts gemacht wird. Nur ganz wenige unserer Kunden haben in den letzten drei, vier, fünf, sechs Jahren ihren Vertrag gekündigt. Und wenn wir von denen, die gekündigt haben, noch jene abziehen, die entweder „rausgekauft“ wurden oder sich komplett aus der Geschäftswelt verabschiedet haben, bleiben nicht mehr viele übrig. Außerdem gebe ich zu bedenken, dass wir eine laufende Vertragsbindung von lediglich 30 Tagen anbieten und unsere Kunden ihren Vertrag jederzeit beenden können, wenn sie dies tatsächlich möchten. Doch nur ein ganz kleiner Teil tut dies überhaupt. Wir sind davon überzeugt, dass Innovation der Schlüssel zur Kundenzufriedenheit ist.

Volle Transparenz des Service-Status – proaktiv und in Echtzeit

Eine unserer neuesten Innovationen ist, wie wir mit unseren Kunden über den Service-Status kommunizieren. Wir haben unsere Webpräsenz erweitert und ein umfangreiches Benachrichtigungssystem eingeführt, das frühzeitig Statusmeldungen liefert. Damit werden nicht nur Informationen zu eventuellen Servicestörungen zur Verfügung gestellt, sondern auch über den Fortschritt bei der Lösung berichtet, so dass unsere Kunden und Partner stets den aktuellen Stand der Dinge kennen. Das System verschickt außerdem Erinnerungen an geplante Wartungsarbeiten, die für viele unserer Kunden ein wichtiger Bestandteil ihrer Compliance-Prozesse sind.

Unsere Webseite, die den NFON System Status anzeigt, haben wir verbessert. Der Status einzelner Systemkomponenten und der betroffenen Regionen ist jetzt leichter zu erkennen. Innerhalb weniger Stunden nach der Einführung unseres neuen Benachrichtigungssystems haben sich über 200 Kunden für die automatisierten Benachrichtigungen via E-Mail, SMS, Web, RSS und iCalendar registriert. Sollten dies zu viele Informationen auf einmal sein, können Sie sich ganz einfach anmelden Ihre Benachrichtigungsoptionen an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Natürlich freuen wir uns wie immer auf das Feedback unserer Kunden, mit deren Hilfe wir unseren Service weiter verbessen.

Neue Möglichkeiten und Anwendungen im Bereich der Cloud-Telefonie enstehen jeden Tag, was wiederum meine Tätigkeit als Technologieexperte so erfüllend macht. Ganz gleich ob wir bei NFON einen neuen Kunden aus der Bankenwelt oder dem öffentlichen Bereich gewinnen – für uns liegt der Fokus stets auf den Vorteilen, die durch ausgereifte und innovative Business-Kommunikation entstehen.

Quelle:

02 Nov 2016

Von der kleinsten Störung bis zur Naturkatastrophe – Cloud-Kommunikation ist sicher und zuverlässig

Auch wenn wir’s gerne digital mögen, geht in vielen Fällen nichts ohne das klassische Telefongespräch. Zwar kommunizieren Sie mit Ihren Kunden und Geschäftspartnern in vielen Bereichen Ihres Geschäftsalltags per E-Mail oder über andere digitale Kanäle. Doch es gibt Momente, in denen das persönliche Gespräch den feinen Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg macht. Was aber, wenn in genau diesem Moment Ihre Kommunikationstechnik versagt und das Telefonat abbricht oder erst gar nicht zustande kommt?

Unliebsame Alltagsstörungen kennt die Cloud nicht

Wir nehmen es gleich vorweg: Die Entwicklung der Cloud-Telefonie hat viele Vorteile mit sich gebracht, aber ein ganz besonderer ist ihre Verlässlichkeit. Dass wir als Anbieter einer Cloud-Telefonanlage diese These vertreten, dürfte sie wenig überraschen, doch lassen Sie uns mal eine Ebene tiefer gehen: Neben großen Krisenszenarien, auf die wir später noch zu sprechen kommen, sind es vor allem die unliebsamen Störungen im Geschäftsalltag, die Ihnen das Leben schwer machen. Gerade wollen Sie einen Kunden anrufen, um die letzten offenen Fragen zu einem Projekt zu klären, da macht Ihnen Ihre Telefonanlage einen Strich durch die Rechnung. Die Technik will einfach nicht so, wie sie wollen und in den meisten Fällen ist schlicht und einfach ihre Telefonanlage abgestürzt.

Wohl denen, die unerwartete Unterbrechungen durch einen Neustart der Telefonanlage zu beheben wissen. Was aber, wenn Ihre Telefonanlage nicht sofort zugänglich oder Ihr Telekommunikationsexperte im Urlaub ist? Große Unternehmen haben für solche Fälle redundante Lösungen aufgebaut. Fällt ein System aus, springt ein anderes ein und stellt den fortlaufenden Betrieb sicher. Bei Stromausfällen, die den Telefonbetrieb lahm legen können, springen so genannte unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlagen ein. Während solche Konzepte für Unternehmen mit vielen hundert Mitarbeitern und mehr wirtschaftlich darstellbar ist, können sich kleinere Betriebe redundante Systemlandschaften oft nicht leisten.

Vom Redundanz-Konzept in der Cloud profitieren

Dennoch hat die Idee, das Ausfallrisiko durch redundante Lösungen auf unter ein Prozent zu minimieren, durchaus ihre Berechtigung. Deshalb haben Anbieter von Cloud-Services wie wir von NFON das Redundanz-Konzept gleich mit in die Cloud, sprich in das Rechenzentrum verlegt. Ob Software-, Hardware- oder geographische Redundanzen – mit der Cloud profitieren auch kleinere Unternehmen von maximaler Ausfallsicherheit. Da ein gigantisch großer Pool redundanter technischer Ressourcen von vielen Kunden gemeinsam genutzt wird, macht es das für den einzelnen günstiger und schafft das gleiche oder ein gar höheres Niveau an Verlässlichkeit und Stabilität.

Bei größeren Katastrophen wie Feuer- oder Wasserschäden sind Sie ebenfalls gegen lange Ausfallzeiten abgesichert. Cloud-Serviceanbieter betreiben Hochleistungsrechenzentren, deren Kapazitäten so dimensioniert sind, dass selbst bei größeren Störungen der reibungslose Betrieb sichergestellt werden kann. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit unsere Systeme bei NFON sind übrigens TÜV-geprüft und wir geben Ihnen unsere Garantie, dass Sie rund um die Uhr verlässlich telefonieren können.

Schnelle Notfallhilfe und Wiederherstellung im Katastrophenfall

Störungen, Stromausfall, Feuer oder Wasser – in diesen Fällen sind Sie mit Cloud-Lösungen gegenüber Inhouse-Lösungen auf der sicheren Seite. Welche Absicherung aber bieten Ihnen Cloud-Services im hoffentlich niemals eintretenden Fall einer Naturkatastrophe? Da es Ihr Ziel ist, Ihren Geschäftsbetrieb aufrecht zu halten, verfügen die meisten Cloud-Betreiber über einen „Business Continuity“-Plan. Sind Ihre Standorte von einer Katastrophe betroffen, bleiben Ihre Daten in der Cloud sicher erhalten und Ihr Telefonbetrieb kann schnell wieder hergestellt oder sogar vollständig weitergeführt werden. Als schnelle Hilfe im Notfall lassen sich Telefonanrufe auf einen anderen nicht betroffenen Standort oder auf Mobiltelefone umleiten. Jederzeit können Sie auf Sprachnachrichten und per Internet auf den Managementbereich der Telefonanlage zugreifen und behalten somit alles unter Kontrolle.

Die meisten Unternehmen wollen ungern überrascht werden und immer alle Abläufe im Auge behalten. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und kommunizieren den Status unserer Systeme über die Webseite NFON System Status, mit der Sie rund um die Uhr den Betrieb Ihrer Cloud-Telefonanlage überwachen, Wartungsarbeiten einsehen und sich im Störungsfall in Echtzeit informieren lassen können. Mehr über proaktives Systemmanagement und Transparenz erfahren Sie direkt von unserem Chief Technology Officer Jan-Peter Koopmann im nächsten Blog-Beitrag.

Fazit: Sicher und zuverlässig sollen Ihre Kommunikationslösungen sein, damit der Kontakt zu Ihren Kunden und Partnern niemals abreißt. Cloud-Telefonie bietet gegenüber herkömmlichen Telefonanlagen einige wichtige Vorteile; denn als Anwender profitieren Sie von redundanten Systemen, die selbst im schlimmsten Katastrophenfall Ihre Kommunikation am Laufen hält.

 

Quelle: NFON Blogeintrag vom 31.10.16